8 achtsame Fragen an Alexander

TheCalmBase | Alexander Krey ist Gründer von TheCalmBase. Er erzählt wie er zum Thema Achtsamkeit gekommen ist.

Jeder Tag beginnt bei Alexander Krey mit einer Meditation. Das war nicht immer so. Nach einer schnellen Karriere in der Automobilindustrie hat Alex die Notbremse gezogen. Der passionierte Grüntee-Trinker und Gründer von TheCalmBase ist inzwischen zertifizierter Achtsamkeitstrainer und Meditationslehrer. Er verrät uns im Interview, worauf es im Leben wirklich ankommt und wie er am besten abschalten kann. Wir haben ihm 8 achtsame Fragen gestellt.

1  Wie bist du zum Thema Achtsamkeit gekommen?

Alex: Vor etwa 3 Jahren habe ich ein Führungskräfte-Nachwuchsprogramm besucht bei dem wir uns intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigten und viele Achtsamkeitsmeditationen machten. Ich habe früher sehr viel Zeit in meine Karriere investiert, mein Privatleben hat gelitten und ich bin oft an meine Grenzen geraten. Mich mit dem Thema Achtsamkeit zu beschäftigen hat mir geholfen, wieder zurück auf den Boden zu kommen. Mir wurde klar, dass Karriere und Geld nicht wichtig sind, sondern dass vor allem die Zeit zählt.

Daraufhin habe ich alles stehen und liegen gelassen und bin auf Reisen gegangen. Ich habe viel meditiert, Retreats besucht und mich noch intensiver mit Achtsamkeit beschäftigt. Wieder zu Hause habe ich begonnen, Kurse zu belegen und eine Weiterbildung zu machen. Heute schaffe ich es, durch gezielte Morgenrituale und täglichen Meditationen, Achtsamkeit in meinen Alltag zu integrieren und auch in Stresssituationen entspannt und ausgeglichen zu bleiben.

2  Was macht dich glücklich? Woraus schöpfst du Kraft?

Alex: Mich macht es glücklich, wenn ich mich selbst verwirklichen und endlich die Dinge tun kann, die ich schon immer mal tun wollte. Ganz im Sinne der Achtsamkeit. Im Hier und Jetzt leben. Nicht nach hinten schauen, aber auch nicht zu weit nach vorne. Meine Kraft schöpfe ich aus täglichen Meditationen, kombiniert mit gesundem Essen und regelmäßigem Sport, um die mentale und physische Balance zu halten.

3  Wie gehst du mit Rückschlägen oder Misserfolgen um?

Alex: Rückschläge und Misserfolge gehören zum Leben dazu – getreu nach meinem Motto Manchmal gewinne ich, manchmal lerne ich. Der Trick dabei ist es, egal wie tief man fällt, jedes Mal wieder aufzustehen und den Herausforderungen mit viel Positivität und Optimismus entgegenzugehen.

4  Welchen Rat würdest du deinem 18-jährigen Ich geben?

Alex: Tue das, was dich wirklich glücklich macht. Treffe Entscheidungen selbst und lasse dich nicht von der Gesellschaft beeinflussen.

5  Wie kannst du am besten entspannen?

Alex: Ich liebe Waldspaziergänge, kombiniert mit Achtsamkeits- und/oder Meditationsübungen. Es gibt nichts Schöneres.

6  In welches Land würdest du gerne mal reisen und warum?

Alex: Mein Traum ist es, irgendwann einmal in Nepal im Himalaya wandern zu gehen. Die Berge geben mir das Gefühl von absoluter Freiheit.

7  Welche Situationen verursachen für dich den größten Stress. Wie vermeidest du Stresssituationen?

Alex: Es gibt seit meiner Reise nur noch sehr wenige Situationen, in denen ich wirklich Stress empfinde. Tatsächlich stressen mich negative und anstrengende Menschen. Daher versuche ich, solche Personen zu meiden. Sollte ich dennoch in eine stressige Situation geraten, so nutze ich viele Methoden aus der Achtsamkeitspraxis, um meinen Puls wieder auf Normallevel zu bekommen.

8  Welches Medium empfiehlst du zum Thema Achtsamkeit?

Alex: Da gibt es tatsächlich einige. Mir selbst hilft die App Calm seit Jahren sehr gut, um eine Balance in meinem Alltag zu schaffen. Für Einsteiger, die sich generell mit dem Thema auseinandersetzen möchten, empfehle ich die Bücher von John Strelecky (zum Beispiel Café am Rande der Welt 1-3) und natürlich den altbekannten Klassiker Der Alchimist von Paulo Coelho.

Und zum Abschluss: wen empfiehlst du uns für ein weiteres Interview mit 8 achtsamen Fragen?

Alex: Lars Wendt, ein Freund von mir aus Hamburg und die rechte Hand von Laura Malina Seiler.

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