Dein Weg in eine gesunde Morgenroutine 

Eine Frau trinkt einen Kaffee im Bett – so kann auch eine gesunde Morgenroutine aussehen.

Hand auf’s Herz: was machst du morgens nach dem Aufwachen als erstes? Startest du bewusst in den Tag oder läuft der Morgen bei dir eher auf Autopilot-Modus? Viele erfolgreiche und glückliche Menschen haben eine gesunde Morgenroutine. Wir verraten dir, warum tägliche Rituale am Morgen so wichtig für dich sind und wie du deine persönliche Routine findest.

Ist es nicht erschreckend, dass fast 80% aller Handybesitzer in den ersten 15 Minuten nach dem Aufstehen auf ihr Handy schauen? Ein kurzer Blick auf das Gerät und schon wirst du mit allerlei Medien, Nachrichten und Geschehnissen in der Welt bombardiert, auf die du keinen Einfluss hast. Wenn du willst, dass der Tag nach deinen Wünschen verläuft, dann musst du ihn selbst aktiv gestalten. Morgens stellen wir die Weiche für den restlichen Tag.

Das Leben passiert nicht einfach. Das Leben antwortet dir. 

Warum Routinen so wichtig sind

Eine gesunde Morgenroutine bringt Struktur in deinen Alltag. Wenn du nur ein einziges Mal morgens Yoga machst oder meditierst, kostet dich das viel Anstrengung und Überwindung. Je öfter du die Sportroutine wiederholst, desto leichter kannst du dich motivieren. Routinen brennen sich ein und kosten dich irgendwann keine Energie mehr. Denn du musst dich nicht mehr bewusst dafür entscheiden.

Eine gesunde Morgenroutine hat aber auch weitere Vorteile:

Gesunde Morgenroutine

Routinen schonen den Energiespeicher

Jeder Mensch hat täglich ein begrenztes Budget an Entscheidungskraft. Je mehr Dinge du schon morgens aktiv entscheiden musst, desto schneller ist dein Speicher verbraucht, du fühlst dich schlapp und überfordert. Daher ist es sinnvoll zu “sparen”, um besser durch den Tag zu kommen. Routinen helfen dabei. Das können ganz simple Dinge sein, wie beispielsweise

  • Schon abends das Outfit für den nächsten Tag rauslegen
  • Die Arbeitstasche packen
  • Entscheiden, was du frühstücken möchtest
  • Sportroutine auswählen

Je strukturierter und bewusster der Tag beginnt und je mehr Entscheidungen du morgens nicht treffen musst, desto stärker und ausgeglichener gehst du durch den Tag.

Was genau ist eine gesunde Morgenroutine?

Dir bleibt natürlich selbst überlassen, welche Punkte du in deine Morgenroutine aufnehmen möchtest. Frage dich einfach, was dir guttut.

Mindmap: was kann eine gesunde Morgenroutine sein
Du musst selbst entscheiden, welche Dinge du in deine gesunde Morgenroutine integrieren möchtest.

Es gibt hier kein richtig oder falsch. Diese Zeit am Morgen gehört nur dir allein. Fülle sie mit Dingen, die dich glücklich machen und dein Wohlbefinden steigern.

Und so gelingt die Umsetzung

Zunächst einmal solltest du wirklich nur Dinge in deine Routine aufnehmen, die du gern machst. Bist du ein Sportmuffel, dann wirst du dich immer wieder quälen müssen. Kriegst du morgens keinen Bissen runter, dann ist das ausgiebige Frühstück die falsche Idee.

Wichtig ist auch, dass du nicht gleich zu viel von dir erwartest. Fange mit einer simplen Sache an, zieh sie eine Weile lang durch und beginne dann mit dem nächsten Punkt. Es macht keinen Sinn von heute auf morgen alles komplett umzustellen – denn das halten die wenigsten lange durch.

Ein dritter wichtiger Punkt ist: wähle eine Routine, die zu deinem Leben passt. Du sollst nicht dein komplettes Leben umkrempeln. Es geht vielmehr darum gesunde Verhaltensweisen zu integrieren, die dein Leben leichter, glücklicher, strukturierter oder ausgeglichener werden lassen.

Vermeiden solltest du:

  • Dich zu sehr zu stressen – stresst dich die Routine, ist es vielleicht nicht der richtige Weg für dich
  • Zu viele Dinge auf einmal zu tun – eins nach dem anderen
  • Die Morgenroutine anderer Menschen zu übernehmen – finde deine eigene
  • Schlaf einsparen – Schlaf ist wichtig und zu wenig davon ungesund – willst du früher aufstehen, dann musst du auch früher ins Bett gehen

Und was, wenn ich ein Morgenmuffel bin?

Du musst dir eines bewusst machen: Morgens profitierst du von der Zeit, die du durch frühes Aufstehen gewinnst. Die Zeit, die du abends durch längeres Wachbleiben gewinnst, ist meist weniger produktiv und wird seltener für dich selbst  und dein Wohlbefinden genutzt. Bist du eine Nachteule, wird diese Umstellung natürlich nicht so leicht. Nicht jeder ist ein Morgenmensch – aber jeder kann einer werden. Versuche es doch mal mit der 5am Challenge.

Haben wir dein Interesse geweckt? Willst du auch – am liebsten gleich morgen früh – mit einer neuen Routine starten?

Dann lade dir hier unsere beiden Dokumente runter. Sie helfen dir dabei, die richtige Routine zu finden und diese dann dauerhaft in dein Leben zu integrieren.

Foto: Danke an Mikhail Nilov

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